Digitale Sessions

Bitte melden Sie sich über unsere E-Mail-Adresse für ein oder mehrere Sessions an: koll_ag_e@mailbox.org

Alles auf einen Blick gibt es hier.

Die Digitalen Sessions werden organisatorisch begleitet von Catrin Opheys, Jana Trumann, Maria Stimm, Stefanie Hoffmann, Stephanie Freide und Songül Cora. Für Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter koll_ag_e@mailbox.org

29.03.2022: Zu|m Wort kommen: Frauen in der Erwachsenenbildung|swissenschaft

28.04.2022: „Wenn alles möglich wäre…“ – Wie ich wissenschaftlich und forschend tätig sein möchte

19.05.2022: Die Illusion des freien WiLLLens

Herbst 2022: la greffe #1: Im Gespräch mit …

29. März 2022

17.00 bis 18.30 Uhr


Zu|m Wort kommen: Frauen in der Erwachsenenbildung|swissenschaft
Hörstück und Diskussion

von und mit: Stephanie Freide und Maria Stimm

In dieser Session stehen (die) Perspektiven von Frauen aus der Erwachsenenbildung/swissenschaft im Mittelpunkt. Wir wollen sie/Sie ins Gespräch über Fragen der Artikulation in der Erwachsenenbildung und ihre Erforschung bringen und dabei selbst mit ihnen/Ihnen ins Gespräch kommen. Wir wollen anfangen, über das Sich-Ein-Setzen, Ein-Schreiben und Anfangen-Können als politischen Akt nachzudenken und dabei immer auch die eigene Position/ierung reflektieren, von der aus wir über (die) Perspektiven von Frauen in der Erwachsenenbildung/swissenschaft sprechen (können). Stichwortgeber dessen ist der Anspruch aus dem Essay „Das Lachen der Medusa“ (1975) von Hélène Cixous, „eine andere Situierung der Frau in Sicht zu bringen“.

In einem vorab für alle Angemeldeten zur Verfügung gestellten Hörstück begeben wir uns auf Spurensuche, um verstummten Perspektiven von Frauen in der Produktion des Diskurses um die Erwachsenenbildung/swissenschaft Gehör zu verschaffen. In Verschränkung mit weiterem Audiomaterial machen wir dann konkret, was wir zu befragen suchen: Wie kommen Frauen in der Erwachsenenbildung/swissenschaft zu/m Wort?

In einer offenen Diskussion werden die Zu-Hörenden des Podcasts dann zu Teil-Nehmer:innen des Diskurses rund um unsere Fragen.

Anmeldung an koll_ag_e@mailbox.org


28. April 2022

17.00 bis 20.00 Uhr

„Wenn alles möglich wäre…“ – Wie ich wissenschaftlich und forschend tätig sein möchte
Utopiewerkstatt

von und mit: Songül Cora, Catrin Opheys und Jana Trumann

Das wissenschaftliche Feld ist durchzogen von spezifischen Spielregeln, welche wissenschaftliche Tätigkeit ermöglichen oder begrenzen. So können einerseits Forschungsinteressen entfaltet und gesellschaftliche Problemlagen individuell oder kooperativ bearbeitet werden, anderseits sind diese durch Abhängigkeits- und Hierarchieverhältnisse, Förderlogiken, vermeintlich zu verfolgende Karrierewege, Publikationsstrategien und vieles mehr gerahmt. Die ursprünglichen Erkenntnisinteressen und die anfängliche Motivation wissenschaftlichen Tätigseins geraten so bisweilen aus dem Blick bzw. werden im alltäglichen Handeln erschwert. Womöglich stellt sich Unzufriedenheit oder gegebenenfalls sogar Ohnmacht gegenüber den einschränkenden äußeren Bedingungen ein. Dabei geht dieses Problem über individuelle Fälle hinaus und macht es notwendig, einen Raum für den Austausch der eigenen Vorstellungen von wissenschaftlicher und forschender Tätigkeit zu haben und über Möglichkeiten der Veränderung und Gestaltung dieser nachzudenken.

Die geplante Veranstaltung will hier ansetzen, den individuellen Wünschen Raum geben und gemeinsam darüber nachdenken, wie sich jede:r Einzelne die wissenschaftliche, forschende Tätigkeit vorstellen würde, wenn alles möglich wäre. Die 3-stündige Veranstaltung ist als digitale „Utopiewerkstatt“ angelegt, bei der wir anhand von kreativ-assoziativen Zugängen gemeinsam über diese Fragen ins Gespräch kommen wollen. Dieser Ansatz geht von der Prämisse „wenn alles möglich wäre“ aus und möchte dazu anregen, die Grenzen des eigenen Denkens aufzuheben und das Gegebene infrage zu stellen.  

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19. Mai 2022

18.30 bis 20.00 Uhr

Illusion des freien WiLLLens
Interaktives Performancetheater

von und mit: Carolin Alexander, Omar Guadarrama, Farina Wagner, Pia Alena Wagner

Das Lebenslange Lernen verlangt uns viel ab – Ansprüche, Zumutungen, Responsibilisierung halten uns dazu an, gute Entscheidungen für unseren Bildungs-, Karriere- oder Lebensweg zu treffen um mit aktuellen Entwicklungen, gesellschaftlich, privat, global, lokal, immer und überall Schritt halten zu können.

Mit diesen Prozessen befasst sich die Erwachsenenbildung in Wissenschaft und Bildungspraxis permanent und ihr wohnt die Besonderheit inne, speziell bei Bildungsentscheidungen eine gewisse Freiheit und Freiwilligkeit zu fordern, zu unterstellen oder mitzuführen. Diskursive Ordnungen und Praktiken erzeugen und begrenzen Entscheidungen, es gibt so viele Optionen, so viele Wahlmöglichkeiten an Weiterbildungen und in der konkreten Situation der Entscheidung dann manchmal irgendwie doch keine Wahl, wenn gesellschaftlicher Abstieg, Sanktionen, Arbeitslosigkeit drohen oder Aufstieg, Karriere, das große Glück und das große Geld winken.

Optionalitäten hin oder her, aber am Ende kann doch die Adressatin entscheiden, ob sie jetzt in den Kurs geht, wie lange sie da bleibt, ob sie das Zertifikat dann noch will, oder? Der Ratsuchende kann die Bildungsberatung verlassen oder sich während oder nach dem Gespräch ganz anders entscheiden, oder? Am Ende liegt die Entscheidung doch bei mir, oder wieso höre ich so oft: „Das müssen Sie nun für sich entscheiden.“ „Das ist jetzt Ihre Entscheidung.“ „Das musst du für dich wissen.“ Ist der Wille an dieser Stelle frei oder wird er freigesetzt? Welche Freiheiten werden benötigt, um eine Entscheidung zu treffen? Ist das Feld der Entscheidungen gerahmt, entschieden, kann es sich verändern und wer macht das?

Ja, wer macht das eigentlich?

Spoiler: Dieses Mal machen wir das – alle Teilnehmenden der Online-Session! Performativ, interaktiv, diskursiv, spielend, verspielt, nachdenkend, am Bildschirm und dahinter.

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Herbst 2022

Infos folgen

la greffe #1: Im Gespräch mit …
Podcast / Live

von und mit: Malte Ebner von Eschenbach und Stefan Rundel

Um der Vielstimmigkeit der Erwachsenenbildung auf die Spur zu kommen und sich ihrer Vielfältigkeit gewahr zu werden, ihrer Entwicklungsverläufe und ihren Ein- und Ausfaltungen, empfiehlt sich inne zu halten, in den Modus des Staunens zu wechseln und sich auf ein Miteinandersprechen und Zuhören einzulassen. Den unterschiedlichen Stimmen einen Artikulationsraum zur Entfaltung anzubieten und sie diskursiv in Verhandlung zu bringen, macht sich »la greffe« zur Aufgabe. Leitmotivisch vom »Innehalten« getragen, widmet sich daher der Podcast »la greffe« der vertiefenden Erörterung und moderierten Diskussion erwachsenenbildungswissenschaftlich relevanter Themenstellungen mit Persönlichkeiten aus der Erwachsenenbildung.

Zu jeder Folge »la greffe« werden zwei Gäste eingeladen, die in gebotener Ausführlichkeit zu Wort kommen und deren Ausführungen Eingang finden in die Gesprächsrunde.

In loser Folge werden Podcasts erscheinen, die Premierenfolge erscheint im Herbst 2022. Nähere Informationen zum Inhalt des Formats, zu den Gästen und den Erscheinungsterminen folgen.

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